Die dritte Nationalliga-B-Saison
Nachdem durch die Spieler verschiedene vom Verband angebotene Schiedsrichter- und Scorerkurse absolviert wurden, das Wetter wieder wärmer wurde und der Schnee in der Sonne dahinschmolz, standen alle Zeichen auf Meisterschaftsbeginn. Am 27. März 1989 konnte das erste Testspiel zuhause gegen die Wil Devils ausgetragen werden. In einer hart umkämpften Partie konnten die Ostschweizer schliesslich dank der konstanteren Offensive mit 17:6 geschlagen werden. Um die Meisterschaft der beiden Mannschaften optimal vorzubereiten, wurde mit den Junioren vom 3. bis 7. April 1989 auf dem Sportplatz Untere Ey ein Trainingslager durchgeführt, während die erste Mannschaft vom 7. bis 16. April 1989 ihr Trainingslager im spanischen Lloret de Mar durchführte. Dadurch war man überzeugt, an die Leistungen des vergangenen Jahres anzuknüpfen und noch mehr zu erreichen.
Zum Meisterschaftsstart konnten die Männedorf Adders am 13. Mai 1989 in der Ey empfangen werden. Mit einer grundsoliden Leistung gelang der Saisonauftakt mit 20:12 nach Mass. Das nächste Spiel war gleich das Rückspiel in Männedorf am 20. Mai 1989. Diesmal spielten die Dulliker viel zu überheblich und konnten das Blatt auch mit einem Schlussspurt von 0:1 Runs im fünften Inning nicht mehr wenden und verloren knapp mit 25:24. Da die Schiedsrichter die Partie wegen der Zeitlimite nicht mehr fortsetzen wollten, Truck Star jedoch der Meinung war, diese sei noch nicht erreicht und das Spiel hätte fortgesetzt werden müssen, legten sie Protest gegen die Wertung ein. Die Technische Kommission des Verbandes entschied jedoch gegen die Niederämter und begründete dies, das ein Tatsachenentscheid der Schiedsrichter unumstösslich ist. Gleich tags darauf reisten die Niederämter nach Wil, wo sie auf die Devils trafen. Verunsichert durch die Niederlage vom Vortag und dem genialen coaching des gegnerischen Trainers Bruno Stadelmann machte Truck Star wiederum viele Fehler und kam erneut trotz eines Schlussspurtes von 0:4 im letzten Inning nicht um eine 11:10 Niederlage herum. Zwei um einen Run verlorene Spiele an einem Wochenende - dieses Wochenende ist bis heute als das "Black Weekend" in den Analen verewigt. Auch am 18. Juni 1989 konnte Truck Star zuhause in der Kipp gegen die Spreitenbach Red Barons nicht reüsieren und wurde klar mit 19:4 bezwungen. Damit fehlten auf dem Weg in die Nationalliga A bereits drei kalkulierte Siege. Das Rückspiel gegen Spreitenbach, damals noch auf dem Spielfeld in Brüttisellen, fand am 24. Juni 1989 statt. Zwar gewannen die Dulliker dank einem überragenden Schlussspurt von 2:12 im letzten Inning mit 18:24, doch der Verband änderte das Resultat später in eine 7:0 Forfait-Niederlage, weil ein Spieler ohne und ein Spieler mit einer falschen Lizenz eingesetzt wurden.
Dies war der Beginn einer ganzen Serie von Bussen und Forfaits, die der Verband in der Nationalliga B aussprach. Schlussendlich wurden bald mehr Spiele am grünen Tisch entschieden, als regulär auf dem Spielfeld. In der Klassierungsrunde spielten die Dulliker nur gerade zwei Spiele, am 24. September 1989 in der Unteren Ey gegen die Spreitenbach Red Barons wurde eine 15:17-Niederlage kassiert und am 14. Oktober 1989 ebenfalls zuhause gegen die Männedorf Adders, die 25:20 besiegt wurden. Das Spiel vom 19. August 1989 gegen die Bern Dolphins wurde 7:0 Forfait gewonnen, da die Berner zuwenig Spieler hatten und erst gar nicht antraten. Tags darauf mussten die Dulliker nach Genf zu den Hound Dogs reisen, erhielten von diesen jedoch kein Aufgebot und konnten trotz telefonischen Versuchen die Adresse des neuen Spielfeldes nicht in Erfahrung bringen. Die Mannschaft nahm zwar den Weg nach Genf unter die Räder, aber auf dem vom letzten Jahr bekannten Spielfeld stand nun eine nagelneue BMX-Anlage, womit die Dulliker in diesem Fall nicht viel anfangen konnten. Natürlich wurde das Spiel mit 7:0 Forfait gegen Truck Star gewertet. Das Spiel vom 3. September 1989 verloren die Dulliker 7:0 Forfait, weil sie durch ein falsches Spielaufgebot der Chermignon Beavers einen Tag zu früh ins Wallis reisten und dort natürlich niemanden antrafen. In der Klassierungsrunde wurden von 25 angesetzten Begegnungen insgesamt acht Spiele mit Forfait belegt (32%), drei Spiele (12%) kamen gar nicht mehr zur Austragung. Insgesamt landete Truck Star Dulliken damit auf dem 13. und damit drittletzten Schlussrang.
Unternehmen Titelverteidigung
Die Verteidigung des letztjährigen Meistertitels bei den Junioren würde schwer fallen, musste doch in dieser Saison altershalber auf vier wichtige Teamstützen verzichtet werden. Das Unternehmen Titelverteidigung begann bereits am 29. April 1989 in Therwil gegen die Flyers 1. Den Dullikern fehlten erfahrene Pitcher und so war es für die Baselbieter ein leichtes, ihre Gäste mit einer 33:4-Packung über den Jura Heim zu schicken. Auch die Junioren durften am 14. Mai 1989 eine Wallisreise unternehmen. Gegen die Junioren der Chermignon Beavers, die sich Sierre Tigers nannten, konnte dank einer bravurösen Leistung ein 10:28 Sieg erreicht werden. Das Rückspiel gegen die Therwil Flyers 1 am 21. Mai 1989 ging in der Kipp in Däniken mit 7:24 verloren. Die Artfullboys La Chaux-des-Fonds konnten schliesslich am 24. Juni 1989 an derselben Stätte mit 18:5 bezwungen werden. Das Auswärtsspiel in Colmbier, ebenfalls gegen die Artfullboys wurde mit einem 5:0 Forfaitsieg für die Dulliker gewertet, ebenso das Heimspiel gegen die Sierre Tigers, die erst gar nicht zum Spiel erschienen. Dadurch belegte Truck Star hinter den Flyers 1 in der Gruppe A den zweiten Platz und erreichten damit immerhin den Halbfinal um die Meisterschaft. Am 19. August 1989 waren die Dulliker in Embrach zum Barrbecue-Baseball eingeladen. Nachdem die neugegründete Mannschaft der Embrach Peanuts auf dem Feld knapp mit 7:8 geschlagen werden konnte, wurde das gemeinsame Grillfest zu einem Saison-Highlight.
Das Halbfinalspiel gegen die Zürich Challengers am 3. September 1989 ging mit 22:5 verloren, ebenso wie das Spiel um Platz 3 am 1. Oktober 1989 gegen den letztjährigen Finalgegner Reussbühl Eagles mit 16:5. Das Unternehmen Titelverteidigung war damit gescheitert, immerhin resultierte ein vierter Schlussrang.
Am 9. September 1989 heirateten Pitcher Roger Wyss und die Vizepräsidentin Claudia Thommen. Die Hoffnung auf Nachwuchs für Truck Star konnte nun beginnen.
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Am 9. September 1989 stand die Mannschaft bei der Hochzeit von Roger Wyss und Claudia Thommen Spalier
Das Wintertraining wurde leider von vielen Spielern nicht besucht. Für 1990 sah der Verband vor, dass nur die ersten acht Mannschaften in der Nationalliga B verbleiben werden, alle andern steigen in die neuzuschaffende 1. Liga ab. Unter diesen Umständen ist eine Vernachlässigung des Wintertrainings katastrophal. Immerhin hatten sich 17 Mannschaften für die Nationalliga B angemeldet, was bedeutete, dass es neun Absteiger geben würde.
Am 6. Januar 1990 fand die 5. ordentliche Generalversammlung im Rest. Schäfer statt. Die Rechnung schloss mit einem Defizit von sFr. 905.20 ab, was durch die vielen Bussen und hohen Materialkosten verursacht wurde. Der Vorstand musste wiederum kleine Änderungen erfahren, Walter Grossenbacher demissionierte als Aktuar und wurde durch Patricia Geisseler ersetzt und Claudia Wyss übergab die Kasse der vormaligen Revisorin und Ehrenmitglied Esther Thommen. Erstmals waren damit drei Vorstandsmitglieder weiblich, was einer Quote von 37,5% entspricht.
| Vorstand | vom 6. Jan. 1990 |
| Präsident: | René Thommen |
| Vizepräsidentin: | Claudia Wyss |
| Aktuarin: | Patricia Geisseler |
| Kassierin: | Esther Thommen |
| Materialverwalter: | Roger Wyss |
| TK-Chef: | Rolf Baumgartner |
| Trainer Fanion: | Peter Senti |
| Beisitzer: | Urs Giger |
In der ersten Mannschaft konnte nur gerade ein Spieler für fleissigen Trainingsbesuch mit einem Zinnbecher belohnt werden. Bei den Junioren waren es immerhin noch vier Spieler. In der ersten Mannschaft wurde Walter Nidegger Most Valuable Player und René Rudolf von Rohr Rookie of the Year, bei den Junioren wurde Beat Senti Most Valuable Player und Patrick Büchli Rookie of the Year.
Auf ein Trainingslager wurde aus terminlichen Gründen verzichtet. Von einigen Spielern wurden die durch den Verband angebotenen Schiedsrichter- und Scorerkurse mit Erfolg besucht.
Das grosse Räumen in der Nationalliga B
Ein einziges Vorbereitungsspiel konnte am 18. März 1990 zuhause gegen die Wil Devils ausgetragen werden. Nach einer intensiv geführten Partie standen die Einheimischen schliesslich mit 19:18 als Sieger fest.
Die Meisterschaft begann in der Ostgruppe bereits am 7. April 1990 mit einem ersten Heimspiel gegen die Zürich Challengers 2. Von einer Offensivleistung der Dulliker war allerdings nichts zu sehen und so konnte auch kaum gepunktet werden. Das Spiel ging überaus deutlich mit 2:25 verloren. Am 21. April 1990 traf Truck Star in Therwil auf die Flyers 2 und wieder wurde die Mannschaft komplett umgestellt. Diese Unbeständigkeit, das Suchen nach der richtigen Strategie, führte erneut zu wenig Punkten, die Dulliker verloren 18:4. Am 29. April 1990 reisten die Dulliker nach Hünenberg zum letztjährigen Play-off-Teilnehmer, den Unicorns. Endlich konnte Truck Star Offensiv wieder glänzen. Zwar wurden in der Verteidigung immer noch sehr viele Fehler gemacht, doch mit 23:28 reichte es endlich zum ersten Sieg. Wenn sich Truck Star noch steigern könnte, wäre ein Nichtabstieg immer noch möglich.
Am 5. Mai 1990 konnten in der Unteren Ey die Wil Devils empfangen werden. Nach vier Innings stand das Spiel erst 13:16 für die Ostschweizer. Mit einem Schlussspurt konnte das Spiel immer noch gedreht werden. Der Schlussspurt kam zwar auch, aber nicht für Dulliken, die Devils machten 18 Runs und gewannen schliesslich überragend mit 13:34. Bereits eine Woche später, am 12. Mai 1990 konnte Truck Star im Zürcher Heerenschürli gegen die Zürich Lions 2 antreten. Die Dulliker konnten mit einem Big Inning im zweiten Abschnitt in Führung gehen und diese bis zum Schluss behaupten und somit einen 14:19 Sieg über die Distanz retten. Doch bereits am 27. Mai 1990 zuhause gegen die Zürich Coconuts war wieder alles vorbei. Fehler über Fehler wurden gemacht und auch an der Platte kam viel zuwenig. Das Spiel ging deutlich 12:37 für die Zürcher aus. Truck Star war in dieser Saison eine absolut launische Mannschaft - mal so, mal anders. Auch am 10. Juni 1990 in Spreitenbach gegen die Red Barons fand dieses Spiel seine Fortsetzung, Es endete deutlich 31:13 für die Ostaargauer. Das Spiel gegen die Bern Dolphins wurde mit einer Forfaitniederlage gegen Truck Star gewertet, da die Bälle nicht regelkonform waren. Somit beendete Truck Star die Vorrunde auf dem achten und zweitletzten Platz und landete damit in der Klassierungsrunde. Der Abstieg in die 1. Liga war damit bereits im Sommer Tatsache.
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Impressionen vom Spiel Truck Star Dulliken gegen Wil Devils vom 5. Mai 1990, das 13:34 für die Ostschweizer endete
Vor der Sommerpause wurde Truck Star nach Zuchwil eingeladen, wo sie auf die Red Rats trafen. Erstmals seit drei Jahren fand wieder ein Kantonal-Derby statt. Ohne Belastung spielten die Dulliker plötzlich wieder mit einem völlig anderen Gesicht und gewannen auch promt wieder souverän und deutlich 3:37.
In der Klassierungsrunde traf Truck Star am 11. August 1990 zuerst in Rohr auf die Hawks 2. Nach einem Spiel, das die ganze Saison wieder spiegelte gingen die Dulliker mit 13:24 unter. Auch das Spiel am 12. August 1990 auswärts gegen die Spreitenbach Red Barons ging 40:17 verloren. Nicht einmal der schwache Neuling La-Chaux-des-Fonds Yellow Jackets konnte am 25. August 1990 zuhause geschlagen werden. Eine peinlich Vorstellung endete in einer 18:22 Niederlage. Dazu noch eine Forfait-Niederlage gegen die Zürich Lions 2 und gegen die Reussbühl Eagles 2 wegen falscher Dress. Das Resultat, 16. und Letzter zusammen mit den Reussbühl Eagles 2 darf daher nicht verwundern, die Motivation der meisten Spieler war gleich Null, grenzte beinahe an Arbeitsverweigerung.
Das Comeback der Junioren
Die Junioren hatten leider wieder altersbedingte Abgänge zu verzeichnen und wurden entsprechend geschwächt, erfreulicherweise konnten diese Abgänge mit Zugängen mehr als kompensiert werden. Die Meisterschaft begann am 22. August 1990 mit einem Heimspiel in der Däniker Kipp gegen die Therwil Flyers 2. Die Dulliker konnten einen starken Eindruck hinterlassen und gewannen überzeugend mit 19:8. Gegen die Neuchâtel Artfullboys gab es einen 6:0 Forfait-Sieg, da diese nicht antraten. Am 6. Mai 1990 konnten in der Kipp die Therwil Flyers 1 empfangen werden, gegen die mit 4:12 die erste Niederlage hingenommen werden musste. In Zürich trafen die Dulliker am 13. Mai 1990 auf die Zürich Macrons, die gleich 7:33 geschlagen wurden. Am 19. Mai 1990 traf man erneut in Zürich auf die Lions. Auch diese konnten mit 1:9 geschlagen werden. Durch wetterbedingte Verschiebungen wurden die beiden letzten Spiele am 8. Juli 1990 in Zürich ausgetragen. Gegen die Zürich Challengers setzte es am Morgen noch eine 10:5 Niederlage ab, doch das Nachmittagsspiel gegen die Embrach Peanuts wurde deutlich mit 9:45 gewonnen. Somit lag Truck Star nach Abschluss der Vorrunde auf Platz zwei und zog damit zum drittenmal in Folge in die Halbfinals ein.
Diese wurden im Modus Best-of-three ausgetragen. Als Gegner traf man erneut auf die Therwil Flyers 2. Am 1. September 1990 konnte zuerst zuhause ein 8:4 Sieg erreicht werden. Am nächsten Tag setzte es in Therwil dann eine 24:3 Niederlage ab. Dies machte ein drittes Spiel am 8. September 1990 nötig. Das Spiel war bis zuletzt an Spannung kaum zu überbieten. Ganz zum Schluss gelang den Dullikern der siegbringende Run zum 2:1 Schlussresultat und damit nach 1988 zum zweitenmal der Einzug in den Final.
Das erste Finalspiel fand am 23. September 1990 in Therwil statt. Die Dulliker unterlagen trotz hervorragendem Spiel den Baselbietern 6:1. Am 30. September 1990 durfte Truck Star zuhause antreten und gewann auch mit Unterstützung der zahlreichen Zuschauer 8:6 und konnte damit die Finalserie ausgleichen. Ein drittes und letztes Spiel musste über den Schweizer Meister entscheiden. Dieses fand am 21. Oktober 1990 erneut in Therwil statt. Ganze vier Innings lang konnte keine Mannschaft punkten. Es stand noch immer 0:0. Im fünften Inning konnten die Dulliker zwar alle Bases laden, aber ein Punktegewinn war auch aus dieser Situation nicht zu realisieren. Den Flyers gelang es nun im Gegenzug aber durch ein Error des Shortstops einen Läufer auf der dritten Base zu plazieren und diesen Run mit einem Single auch auf die Anzeigetafel zu bringen. Eine Unachtsamkeit des Catchers mit einem Passed Ball ermöglichte sogar die 2:0 Führung. Nun hatten die Dulliker nur noch im letzten Inning die Möglichkeit zu kontern. Zeller erreichte mit Base on Balls die erste Base, genau gleich rückte Geisseler auf die erste Base vor und brachte Zeller auf die zweite Base. Hänggli ging Strike out. Welti konnte ebenfalls mit einem Walk vorrücken, nun waren alle Bases besetzt. Roznovjak schlug zum Shortstop der zum zweiten Base warf und Welti auf die Bank schickte. Zeller scorte zum 2:1 Anschluss. Zwei Outs, Geisseler auf drei und Roznovjak auf eins, Büchli am Schlag - doch es sollte nicht sein, statt eines weiten Schlages, der zwei Punkte hätte bringen können, ging er Strike out - die Flyers waren Schweizer Meister und Truck Star musste sich mit dem Vizemeistertitel begnügen.
In drei Saisons erreichten die Dulliker Junioren damit einen Meister- und einen Vizemeistertitel, sowie einen vierten Platz, ohne je in Dulliken gespielt oder auf einem Feld trainiert zu haben.
Die Neuausrichtung
Bereits im Sommer kündete der langjährige Trainer Peter Senti seinen Rücktritt an. Im Spätsommer konnten die Verhandlungen mit Karl Häfliger zu einem positiven Ergebnis geführt werden und der neue Trainer wurde der Mannschaft präsentiert. Karl Häfliger konnte in der Mannschaft die nötige Motivation wecken. René Thommen übernahm das Training der Junioren, hatte aber durch den altersbedingten Wechsel nur noch sechs Spieler zur Verfügung.
Die 6. ordentliche Generalversammlung konnte am 16. Februar 1991 im Rest. Löwen abgehalten werden. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von sFr. 1'592.20 ab. Erneut waren im Vorstand Demissionen zu verzeichnen. Der scheidende Trainer Peter Senti wurde durch Karl Häfliger ersetzt, die Aktuarin Patricia Geisseler durch Roger Geisseler und der Beisitzer Urs Giger durch Thomas Wassmer. Einzig das Amt des TK-Chefs blieb durch den Rücktritt von Rolf Baumgartner vakant.
| Vorstand | vom 16. Feb. 1991 |
| Präsident: | René Thommen |
| Vizepräsidentin: | Claudia Wyss |
| Aktuar: | Roger Geisseler |
| Kassierin: | Esther Thommen |
| Materialverwalter: | Roger Wyss |
| TK-Chef: | vakant |
| Trainer Fanion: | Karl Häfliger |
| Beisitzer: | Thomas Wyss |
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An der 6. Generalversammlung vom 16. Februar 1991 im Rest. Löwen
v.l.n.r.: Aktuarin Patricia Geisseler, Materialverwalter Roger Wyss, Kassierin Esther Thommen, Präsident René Thommenn, TK-Chef Rolf Baumgartner (stehend bei der Preisverleihung an die besten Spieler
Für fleissigen Trainingsbesuch konnte bei den Aktiven nur gerade ein Spieler mit einem Zinnbecher ausgezeichnet werden, bei den Junioren sogar kein einziger. In der ersten Mannschaft wurden René Thommen Most Valuable Player und Roger Geisseler Rookie of the Year, bei den Junioren wurde Beat Senti Most Valuable Player und Daniel Roznovjak Rookie of the Year.
Fortsetzung: In der 1. Liga








